Obduktion

Eine Obduktion ist eine Untersuchung der inneren Organe eines Verstorbenen, um die Todesursache und den Krankheitsverlauf zu klären. Es gibt zwei Arten von Obduktionen: Die gerichtsmedizinische Obduktion wird gemacht, wenn der Verdacht besteht, dass der Todesfall durch eine Straftat verursacht wurde, oder wenn die Todesursache nicht durch eine Leichenschau festgestellt werden konnte. Diese Art der Obduktion wird von der Polizei veranlasst und man muss sie zulassen. Die Angehörigen können jedoch danach vom Arzt des Verstorbenen Informationen über das Ergebnis der Obduktion erhalten. Außerdem gibt es die wissenschaftliche Obduktion. Sie wird zur Forschung oder Ausbildung von Medizinern durchgeführt. Der Arzt muss die Angehörigen informieren, wenn man diese Art der Obduktion durchführen möchte. Die Angehörigen haben das Recht, die Obduktion zu verbieten, aber wenn sie dies nicht innerhalb von sechs Stunden tun, kann die Obduktion aufgrund einer sogenannten stillschweigenden Zustimmung durchgeführt werden. Ab 18 kann man selbst bestimmen, ob eine Obduktion gemacht werden soll, nachdem man gestorben ist. Wenn man dies nicht selbst bestimmt hat, können Angehörige gebeten werden, dies zu tun. Sie geben Ihre Haltung zur Obduktion bekannt, indem Sie eine Obduktionskarte ausfüllen, die Sie immer bei sich tragen sollten. Die Obduktionskarte kann auf blivdonor.dk heruntergeladen werden.